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Bahnhöfe

Bahnhöfe der Hönnetalbahn

Die Hönnetalbahn besaß zwischen Menden und Neuenrade die Bahnhöfe 

Lendringsen, Binolen, Sanssouci, Balve, GarbeckNeuenrade.

Insgesamt besaßen diese Bahnhöfe zusammen einmal mehr als 40 Weichen und mehrere km Nebengleise. Außerdem hatten die Bahnhöfe ja bis in die 60er Jahre in der Regel noch Stationsvorsteher und weitere Bahnbedienstete. 

Heute sind nach zahlreichen Rückbauten der vergangenen Jahre zwischen Horlecke und Neuenrade nur noch 3 Weichen und knapp 250 m Nebengleis verblieben! Selbst die Endstation Neuenrade hat keine Weichen mehr. Die Folgen dieser Rückbauten sind klar. Güterverkehr ist nicht mehr möglich, da mit den Gleisrückbauten in der Regel auch die dafür vorgesehenen Verkehrsflächen aufgegeben wurden. Auch Sonderverkehre sind nur noch schwer durchführbar. 

Die Hönnetalbahn ist heute frei von stationärem Personal - sieht man vom Fahrdienstleiter Horlecke ab.

Diese Umstände kann man beklagen, muss aber berücksichtigen, dass mit den Rückbauten in der Regel eine Komplettsanierung des Streckengleises einher ging. Somit ist ein sicherer und kostengünstiger Schienenpersonenverkehr im Hönnetal weiterhin gesichert. Und auch die weiteren Kosteneinsparungen haben - so klar auch deren Nachteile zu sehen sind - letztlich zum Erhalt der Hönnetalbahn beigetragen.

Entdecken Sie nun die Geschichte der Hönnetaler Bahnstationen. Hier eine Einstimmung.

Binolen (1993 und 2007)

    

Längst abgerissen ist das Bahnhofsgebäude von Lendringsen. Als 290 041 im Mai 1987 hier Station machte, standen Güterschuppen und Bahnhofgebäude noch.

  290 in Lendringsen 1987

Neuenrade (anlässlich Sonderfahrt einer Sonderfahrt nach Travemünde am 08. April 1989)

218 132 am 08.04.89 in Neuenrade