Bahnhof Balve

Balve, 1. Juni 1984, dem vorletzten Einsatztag
von Schienenbussen im Hönnetal, Straßenansicht des Empfangsgebäudes 1983
Balve
hat seit jeher das größte Aufkommen im Personenverkehr. Hier ist insbesondere
der Schülerverkehr zu den Mendener Gymnasien zu nennen.
In
den ersten drei Jahrzehnten des Bestehens der Hönnetal war Balve Ziel zahlloser
Sonderzüge aus dem Ruhrgebiet. Im Güterverkehr wurde bis in die 50er Jahre der
Anschluss Allhof bedient, der im Bahnhofsbereich abzweigte. Die Anschlussweiche
wurde erst Anfang der 90er Jahre entfernt.
Die
personelle Besetzung des Bahnhofs endete zum 31. Dezember 1975. Betrieblich war
die personelle Besetzung des Bahnhofs seit Einführung des
Zugleitbetriebes schon seit 1967 nicht mehr notwendig. Fahrkarten sind seitdem
im Reisebüro Wassmuth erhältlich. Das Stellwerk wurde 1978 ausgebaut.
1985
wurde das Ladegleis in zwei Stumpfgleise zurückgebaut. Das Überholgleis und
ein Teil des Ladegleises wurden im Rahmen von Gleiserneuerungsarbeiten im Jahre
1998 entfernt. Erhalten sind noch ca. 200 m Ladegleis, das für eventuelle
Transformatorentransporte vorgehalten wird.
Im
Jahre 2001 wurde das bis dahin zusehends verfallene Zustand des Balver
Bahnsteigs mit dem Neubau eines „DB-Pluspunktes“ deutlich aufgewertet. Auch
der nahe Neubau eines Postgebäudes trägt zum jetzt positiven
Erscheinungsbildes des Bahnhofs bei.
Heute
ist Balve neben Binolen der letzte "echte" Bahnhof der Hönnetalbahn.
Das Gleis 3 wird für eventuelle Trafotransporte vorgehalten, ermöglicht aber
auch das Abstellen von Sonderzügen.
zurück