Bahnhof Binolen

Binolen heute, Zugkreuzung am
3. April 2005 mit dem "Schienenfloh" der Eisenbahnfreunde Hönnetal
e.V.
Binolen
ist heute der einzige Bahnhof zwischen Menden und Neuenrade, in dem sich Züge
begegnen können.
Angelegt wurde er aus zwei Gründen:
Beim
Bau des Empfangsgebäude wurden die Baupläne mit den Plänen für das
Empfangsgebäude Lendringsen vertauscht. Der Güterschuppen wurde Anfang der
70er Jahre abgebrochen.
Seit
1967 ist der Bahnhof unbesetzt.
Das mit der Eröffnung 1912 eingerichtete Stellwerk blieb in
vereinfachter Form bis Mai 1995 erhalten und diente der Bedienung der
Weichen 2 und 7 ins
Überholgleis.
Die Aufgabe erledigte der Zugführer des zuerst
eingefahrenen Zuges. 1995 wurden selbststellende Rückfallweichen
installiert
und das Stellwerk damit überflüssig. Heute kann es wieder
betriebsfähig (natürlich ohne Funktion) besichtigt werden.
Der Güterverkehr endete Anfang der
90er Jahre. Die Weichen in das Ladegleis wurden 1989 bzw. 2001 ausgebaut. 2001
wurde auch das Überholgleis verkürzt.
Das Gebäude ging 1996 in das
Eigentum
von Prof. Michael Schmoll über. Während die Wohnung oben
vermietet ist, wird das
Erdgeschoss durch den Förderverein Kulturbahnhof Binolen e.V. und
die Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. genutzt. Letztere haben ab
2000 in der ehemaligen unteren Wohnung ihr Vereinsheim eingerichtet. Im
alten
Stellwerksraum wurde ein kleines Museum eingerichtet. Der Bahnhof
Binolen ist heute wieder ein beliebtes Ausflugsziel – auch mit
jährlich
zahlreichen Sonderzügen. Der Förderverein Schienenbus e.V.
bietet z.B.
regelmäßige Fahrten aus dem Ruhrgebiet ins Hönnetal an.
Der Schienenbus erreicht Binolen
aber auch im Charterverkehr.
Schienenbusidyll am 22.
Januar 2005 mit 796 690
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