Nach oben

Bahnhof Garbeck

Bahnhof Garbeck in den 30er Jahren (EFH-Archiv)

Der Bahnhof Garbeck konnte betrieblich nie die Bedeutung der anderen Bahnhöfe der Hönnetalbahn erlangen. Im Güterverkehr war er stets eher unbedeutend, im Personenverkehr ist allerdings noch heute eine der wichtigsten Stationen der Hönnetalbahn.

Das Empfangsgebäude entspricht der Bauweise zahlreicher anderer Bahnhöfe im Sauerland und ist den Bahnhöfen Lendringsen und Sanssouci sehr ähnlich.

Als Bahnhof wurde Garbeck nur von 1912 bis 1933 und von 1936 bis 1960 betrieben. Zwischen 1933 und 1936 und von 1960 bis 1970 war im Gebäude nur eine Agentur zum Fahrkartenverkauf untergebracht. Seit 1970 ist das Gebäude unbesetzt und diente zunächst als Wohnhaus. In den 30er Jahren gab es aber sogar eine Bahnhofswirtsschaft.

In der Nacht zum 21. Februar 1981 starben bei einem Schwelbrand im Obergeschoss des Gebäudes die Geschwister Eva und Sandra Bunsemeier.

Ein Urgestein der Eisenbahner im Hönnetal: Egon Bölling

Ab 1983 übernahm die St.-Georgs-Pfadfinderschaft Hagen das Gebäude mit umliegenden Gelände und wandelte es in ein Jugendgästehaus um. Seitdem ist wieder regelmäßig Leben im alten Gebäude.

Der Anschluss zum Kalkwerk Garbeck wurde bereits 1959 aufgegeben. 1989 erfolgte der Ausbau der Weichen zum Ladegleis. Das Ladegleis selbst wurde im Mai 1995 abgebaut.

Garbeck am 20.05.2005

 zurück